Psychologische Ursachen für ED.
Auch psychische Probleme können zu Erektionsproblemen führen. Dennoch spielt die Psyche im Zusammenhang mit erektiler Dysfunktion (ED) eine geringere Rolle als in der Vergangenheit angenommen: Nur bei etwa jedem fünften Mann ist eine erektile Dysfunktion rein psychisch bedingt. Viel häufiger ist eine Kombination aus organischen und seelischen Ursachen der Grund dafür, dass Erektionsprobleme auftreten.
Mögliche psychische Auslöser von Erektionsstörungen sind:
- Partnerschaftsprobleme
- Depressive Erkrankungen
- Leistungsdruck
- Zu hohe Erwartungshaltung
- Versagensängste
- Stress
- Unerfahrenheit
Diese Ursachen können von Fachleuten behandelt werden: Psychotherapeuten, Sexual- oder Paartherapeuten bieten Betroffenen wichtige Hilfe bei der Lösung des Problems an. Da die Partnerin meist ebenfalls unter der Situation leidet und in der Regel eine wichtige Rolle für den Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung spielt, kann ihre Einbindung in die Therapie sehr wichtig sein.
Auch ein offenes Gespräch mit der Partnerin ist im Falle psychischer Belastungen meist sehr hilfreich.


