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Körperliche Ursachen für ED.

Erektile Dysfunktion (ED) kann viele Gründe haben. In den meisten Fällen (rund 80 %) sind körperliche Ursachen für Erektionsstörungen verantwortlich. Dazu zählen:

Alter

Mit zunehmendem Alter treten häufiger Erektionsstörungen auf. Dennoch müssen Erektionsprobleme nicht als Folge des Alters hingenommen werden. Das Bedürfnis nach Zärtlichkeit, Nähe und Sexualität bleibt auch im Alter erhalten und kann erlebbar bleiben - wenn nötig mit medikamentöser Hilfe.

Schädigungen der Blutgefäße

Die häufigste Ursache für Erektionsstörungen sind Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße, die mit Erkrankungen des Herzens, Schlaganfällen und Bluthochdruck einhergehen können und sich negativ auf die Durchblutung des Penis auswirken.  Vier von zehn Herzpatienten und 30 Prozent der Hochdruckpatienten haben Erektionsstörungen.

Stoffwechselstörungen

Viele Männer mit Diabetes mellitus leiden an Erektionsstörungen. Mehr als die Hälfte aller Diabetiker hat eine Erektionsstörung und jeder vierte Mann mit Erektionsstörungen hat einen unerkannten Diabetes. Auch chronische Nieren- oder Leberfunktionsstörungen erhöhen das Risiko für eine erektile Dysfunktion.

Operative Eingriffe

Erektionsstörungen können nach Operationen auftreten, wenn dabei die Nervenbahnen oder die Blutversorgung des Penis in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies kann unter anderem bei Prostata-, Blasen- oder Enddarmkrebs der Fall sein.  

Unfälle

Verletzungen der Wirbelsäule oder im Bereich des Beckens können zu bleibenden Erektionsproblemen führen.

Schäden des Nervensystems

Schädigungen der Nerven können die Reizleitung zwischen Gehirn und Penis stören. Hierzu zählen vor allem Querschnittslähmung, Multiple Sklerose sowie Nervenabbau aufgrund von Diabetes oder Alkoholismus.

Medikamente

Eine Vielzahl von Medikamenten können Erektionsprobleme auslösen. Besonders zu nennen sind Blutdruckmedikamente, entwässernde Tabletten (Diuretika), viele Psychopharmaka, Hormone, Magensäureblocker sowie cholesterin- und fettsenkende Medikamente. Sprechen Sie deshalb Erektionsstörungen als mögliche Nebenwirkung bei Ihrem Arzt an, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen.

Hormonstörungen

Hormonstörungen als Ursache für eine ausbleibende Erektion sind vergleichsweise selten. Eine zu geringe Menge des körpereigenen männlichen Sexualhormons Testosteron kann zu Erektionsstörungen führen, ebenso eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse oder ein erhöhter Prolaktinspiegel. Erstes Anzeichen für eine Hormonstörung (beispielsweise durch fehlendes Testosteron) ist die mangelnde Lust auf Sex (Libidoverlust).

Selbsttest

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