Page ID:7525
Helden der Liebe
Aus Liebe zur Liebe.
 

Antworten auf Ihre Fragen rund um das
Thema ED

Definition Erektionsstörung
Wann spricht man überhaupt von einer Erektionsstörung?

Eine Erektionsstörung liegt vor, wenn der Mann beim Sex keine Erektion (Gliedsteife) mehr bekommen oder diese nicht bis zum Orgasmus aufrecht erhalten kann. Einige Männer leiden nur ab und zu unter einer Erektionsstörung, bei anderen wiederum erfolgt gar keine Erektion mehr. Von einer erektilen Dysfunktion (ED) – landläufig auch Impotenz genannt – sprechen Mediziner, wenn über mehrere Monate hinweg, in mindestens 70% der Versuche, der Geschlechtsverkehr nicht vollzogen werden konnte.

Ursache einer Erektionsstörung
Was sind die Gründe für eine Erektionsstörung?

In 20 bis 30 Prozent der Fälle leiden Männer unter einer psychogenen Erektionsstörung. Das bedeutet, dass seelische Probleme wie Partnerschaftskonflikte, beruflicher Stress oder Versagensängste zu den Erektionsproblemen führen. In den meisten Fällen liegen der erektilen Dysfunktion jedoch körperliche Ursachen zu Grunde. Das sind zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder eine direkte Erkrankung des Penis. Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Beta-Blockern kann zu Erektionsstörungen führen.

Risikofaktoren
Auf welche Risikofaktoren muss ich achten?

Die gleichen Faktoren, die das Risiko für Erektionsstörungen erhöhen, können auch zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen. Dazu zählen unter anderem erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Stress, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) sowie ein übermäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin oder Drogen. Diese Faktoren können Durchblutungsstörungen verursachen, welche sich häufig zunächst im Penis bemerkbar machen. Zudem können Erektionsstörungen als Nebenwirkungen einer Therapie, zum Beispiel einer Bestrahlung nach einer Krebs-Operation an der Prostata, auftreten.

Die Erektion
Wie entsteht eigentlich eine Erektion?

Eine Erektion bezeichnet die Gliedsteife. Bei einer Erektion versteift sich das Glied aufgrund von sexuellen Reizen. Diese Reize werden über Nervenimpulse vom Gehirn über das Rückenmark an den Penis weitergeleitet. Dort bewirken sie, dass ein bestimmter Botenstoff freigesetzt wird, welcher dafür sorgt, dass sich die glatte Muskulatur des Penis entspannt. Dadurch füllen sich die Schwellkörper mit Blut. Blutabführende Venen werden gleichzeitig zusammengedrückt, sodass das Blut im Penis bleibt und dieser steif wird.

Wenn die Erektion nachlässt
Was passiert in meinem Körper, wenn die Erektion nachlässt?

Nach dem Orgasmus oder wenn die sexuelle Erregung nachlässt, sorgt ein körpereigener Stoff dafür, dass sich die glatte Muskulatur des Penis zusammenzieht, das Blut aus den Schwellkörpern abfließt und der Penis erschlafft.

Der Arzttermin
Auf welche Fragen muss ich mich einstellen?

Bedenken Sie, dass Ihr Arzt unter Schweigepflicht steht und – vor allem, wenn es sich um einen Urologen handelt – er sich tagtäglich mit Problemen wie erektiler Dysfunktion auseinandersetzt. Mit diesem Wissen fällt Ihnen das Gespräch vielleicht leichter. Zunächst wird sich Ihr Arzt nach Ihren Lebensumständen und Ihrer Krankengeschichte erkundigen. Dabei fragt er zum Beispiel nach Gewohnheiten wie Stress, Rauchen oder Alkoholgenuss, sowie bestehenden Krankheiten, zum Beispiel Diabetes. Je genauer Sie Ihrem  Arzt Ihr Problem schildern können, desto eher kann er Ihnen helfen. Auch Sie können Fragen stellen. Am Besten, Sie notieren sich diese vor dem Gespräch, damit Sie in der Aufregung nichts Wichtiges vergessen.

Untersuchung
Ist eine körperliche Untersuchung notwendig?

Um körperliche Ursachen für die Erektionsstörungen abzuklären, ist eine körperliche Untersuchung notwendig. Dabei untersucht Ihr Arzt den Genitalbereich, also Penis, Hoden und Prostata. Eine Blutprobe gibt Aufschluss über mögliche hormonelle oder Stoffwechselstörungen. Zudem prüft Ihr Arzt, ob Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen, die zu den Erektionsstörungen führen könnten.

Handlungsmöglichkeiten
Was kann ich als Betroffener tun?

Wichtig ist, dass Sie einen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen. Ratschläge aus Zeitschriften oder Ähnliches eignen sich nicht, um eine Diagnose zu stellen und Ihnen zu einer vernünftigen Therapie zu verhelfen. In vielen Fällen verschreiben Ärzte Ihren Patienten so genannte PDE-5-Hemmer. Diese verbessern die Durchblutung im Penis und können somit Erektionsstörungen entgegenwirken. Stellen Sie – wenn nötig –  auch Ihre Lebensgewohnheiten um, indem Sie zum Beispiel mehr Sport treiben und mit dem Rauchen aufhören.

Passendes Medikament
Wie finde ich das passende Medikament für mich?

Auf dem Deutschen Markt gibt es drei PDE-5-Hemmer gegen erektile Dysfunktion. Diese sind vergleichbar gut verträglich und wirksam. Die Unterschiede liegen in der Wirkdauer. Wirkdauer bedeutet in diesem Fall nicht, dass Sie die ganze Zeit über eine Erektion haben, sondern dass Sie bei einer sexuellen Stimulation eine (stärkere) Erektion bekommen. Es gibt bei Bedarf einzunehmende Medikament und Medikamente, die kontinuierlich eingenommen werden und wirken. Je nachdem, ob intime Momente eher im Voraus geplant oder spontan erlebt werden möchten, bieten diese beiden Therapiemöglichkeiten die jeweils passende Lösung.

Partnerschaft
Was bedeutet die Erektionsstörung für meine Partnerschaft?

Es ist sinnvoll, mit Ihrer Partnerin über Ihre Erektionsprobleme zu sprechen. Sonst kann es passieren, dass Ihre Partnerin die Schuld bei sich oder in der Beziehung sucht. Auch kann es helfen, die Partnerin mit zum Arzt zu nehmen. So können Sie sich gemeinsam für eine für Sie optimale Therapie entscheiden.

Selbsttest

Erfahren Sie mehr über den Grad Ihrer erektilen Dysfunktion

Wohlfühlmagazin e-Newsletter

Abonnieren Sie jetzt unseren kostenlosen Wohlfühlmagazin e-Newsletter!

Facharztsuche

Hier finden Sie einen Arzt in Ihrer Nähe