Wolfgang Hoemke
Ende der neunziger Jahre wurde bei Wolfgang Hoemke ein Blasentumor diagnostiziert. Diese seelische Belastung führte bei ihm zu Erektionsstörungen. Da Herr Hoemke sowieso in regelmäßiger urologischer Behandlung war, sprach er seinen Arzt umgehend darauf an. Heute genießt er wieder ein erfülltes Liebesleben und seine Frau empfindet die Tablette sogar als Lustgewinn.
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Wolfgang Hoemke
Ende der neunziger Jahre wurde bei mir ein Blasentumor diagnostiziert. Die seelische Belastung führte bei mir zu Erektionsstörungen. Da ich sowieso in regelmäßiger urologischer Behandlung war, habe ich meinen Arzt umgehend darauf angesprochen. Ich probierte eine Tablette und diese hat mir auch wieder zu einem befriedigenden Sexualleben verholfen. Für meine Frau war es auch kein Problem, dass ich die Tablette genommen habe. Im Gegenteil, sie hat es sogar als Lustgewinn empfunden. Nach der Operation des zum Glück gutartigen Blasentumors gingen auch meine Erektionsstörungen weitgehend zurück, so dass ich die Tabletten heute nicht mehr regelmäßig benötige.
Oswald Kolle ist nicht umsonst vor 25 Jahren nach Holland ausgewandert. Denn hier in Deutschland wird nach meiner Meinung allgemein immer noch viel zu verkrampft mit Sexualität und insbesondere mit dem Thema Erektionsstörungen umgegangen.
Ich rede ganz offen darüber – egal ob mit meiner Partnerin, beim Arzt oder im Kollegen- und Bekanntenkreis. Deswegen werde ich auch häufig von Männern, die Probleme mit ihrer Potenz haben, angesprochen. Denen rate ich dann, sich locker zu machen und zu einem Arzt zu gehen. Es ist ja schließlich keine Schande, und sie werden den Schritt sicherlich nicht bereuen. Es ist für mich darum auch ganz klar, dass ich eine Aufklärungsinitiative zu diesem Thema unterstütze.



