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Helden der Liebe
Aus Liebe zur Liebe.
 

Harald Hartenstein

Harald Hartenstein bemerkte vor ca. 17 Jahren, dass er Erektionsstörungen hat. Für den damals 44 Jährigen war dies ein Schock. Er fühlte sich als Versager und nicht mehr als „richtiger Mann“. Er kümmerte sich allerdings nicht weiter um sein Problem, denn zu diesem Zeitpunkt trennte er sich gerade von seiner Frau. Hinzu kamen Probleme im Beruf - er war dem seelischen Druck als Krankenpfleger nicht mehr gewachsen. Heute geht es ihm sehr gut – auch sein Liebesleben ist wieder harmonisch.

Harald Hartenstein

„Als meine Frau und ich uns vor ungefähr 17 Jahren getrennt hatten, litt ich schon unter Erektionsstörungen. Das war aber nicht der Grund für unsere Trennung. Es war der Beruf, der bei mir immer an erster Stelle stand. Ich war Krankenpfleger und habe meinen Job geliebt. Doch es ist eine harte Aufgabe, die auf Dauer sehr zermürbend ist. Ich bekam Depressionen. Vielleicht hatte ich sogar schon viel länger Erektionsstörungen, doch durch die Krankheit habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht. Heute geht es mir wieder gut – ich lebe seit vier Jahren in einem Altenwohnheim und fühle mich dort geborgen. Vor cirka einem Jahr habe ich dann eine alte Schulfreundin wieder getroffen. Wir haben uns schon immer sehr gut verstanden und treffen uns jetzt häufiger. Das alte Problem mit den Erektionsstörungen musste ich jetzt allerdings angehen. Meinem Hausarzt, dem ich sehr vertraue, habe ich meine Leidensgeschichte erzählt. Er hat mich untersucht und mir Tabletten gegen Erektionsstörungen verschrieben. Damit bin ich jetzt zufrieden und genieße wieder ein erfülltes Liebesleben.

Schon im letzten Jahr habe ich im Wartezimmer eines befreundeten Arztes die Patientenbroschüre „Zeit für den richtigen Moment“ gefunden. Aufmerksam habe ich die Zeitschrift durchgeblättert. Bei dem Artikel über die Aufklärungsinitiative „Helden der Liebe“ bin ich lange hängen geblieben. Eines war für mich in diesem Moment klar, ich will unbedingt mehr über die Initiative wissen. Ich fand die Erfahrungsberichte anderer Betroffener unglaublich mutig und sie haben auch mir viel Hoffnung gegeben – Hoffnung, dass ich mich irgendwann wieder als „ganzer Mann“ fühlen kann. Und das war auch der Grund, warum ich ein „Held der Liebe“ sein wollte: Anderen Menschen Mut machen, einen Weg aufzeigen, der ein Licht am anderen Ende des Tunnels bedeuten kann.“

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