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Helden der Liebe
Aus Liebe zur Liebe.
 

Lydia Seyfang und Rudolf Resch

Nach einer Operation an der Prostata, dachte das Paar ihr Liebesleben sei zu Ende. Rudolf Resch war kurz davor, zu resignieren, doch die Liebe seiner Lebensgefährtin und ihr starker Glaube an ihre Liebe, hat ihm sehr geholfen. Herr Resch würde sogar sagen, dass er nach der Operation ein erfülltes Liebesleben hatte und rät deswegen anderen Männern:

Wenn Sie Ihre Frau lieben, vertrauen Sie ihr!

Rudolf Resch

Meine Partnerin und ich hatten immer ein intensives und ausgeglichenes Sexualleben. Als ich erfuhr, dass ich an der Prostata operiert werden muss, hat mich das sehr getroffen. Wir wussten, dass in Folge der Operation die Erektionsfähigkeit ganz verloren gehen kann – für mich ein Schreckensszenario. Meine Partnerin und ich hatten unser Sexualleben bereits abgeschrieben. Der behandelnde Urologe riet uns allerdings, schon bald nach der Operation mit einem Training zur Durchblutungsförderung des Penis zu beginnen. Meine Partnerin hielt sich an die Empfehlung und versuchte mich dahingehend zu motivieren. Für mich war es aber noch recht schmerzhaft, und so sträubte ich mich meist. Wir haben viel diskutiert, manchmal die halbe Nacht hindurch; haben uns über unsere Gefühle unterhalten und erklärt, warum wir uns so verhalten.

Ich war insgesamt eher negativ eingestellt, aber meine Partnerin gab nicht auf und setzte sich am Ende durch. Aus einem spontanen Glückgefühl heraus haben wir während der Rehabilitation, als es mir etwas besser ging, zum ersten Mal wieder miteinander geschlafen. Meine Partnerin hatte immer an den Erfolg und an mich geglaubt. Das hat mir sehr geholfen, und dass sie sich auch in dieser Zeit für mich hübsch gemacht und mich verführt hat.

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