Ehepaar Elke Hänle und Reiner Bildmayer
Elke hat mich zu allen Arztterminen begleitet. Wir haben uns auf Rat der Ärzte für die operative Methode entschieden. In diesem Zusammenhang wurde natürlich auch das Thema „mögliche Impotenz“ angeschnitten. Mein Urologe hat mir in einem klärenden Gespräch von der Therapie mit PDE-5 Hemmern berichtet. Dies hat mir noch vor der Operation Hoffnung gegeben. Nach der Prostatektomie habe ich dann zur Behandlung meiner Erektionsstörungen einen PDE-5-Hemmer eingenommen. Heute können wir unser Liebesleben wieder unbeschwert genießen.
![]() |
Als ich von meinem Arzt gefragt worden bin, ob ich bei der Aufklärungsinitiative „Helden der Liebe“ teilnehmen möchte, habe ich sofort zugestimmt. Ich möchte anderen Männern mit meinem Erfahrungsbericht Mut machen. Auch die Partnerschaft muss nicht darunter leiden. Ein Jahr nach der schweren Operation habe ich Elke einen Heiratsantrag gemacht – und sie hat „Ja“ gesagt.
Elke Hänle
Für mich war von Anfang an klar, wir gehen den Weg gemeinsam. Ich wusste von der familiären Vorbelastung und war daher sehr froh, dass mein Mann sich so sorgfältig um seine Vorsorgetermine bei einem Urologen gekümmert hat. Als ich von der Diagnose „Krebs“ erfuhr, hat es mich dennoch im ersten Moment umgehauen.
Zuerst sind mir viele Fragen durch den Kopf geschossen: Was ist das Schlimmste, das uns widerfahren kann, und wie gehen wir damit um? Welcher Arzt ist der Beste? Wie gehen wir mental damit um? Wird unser Liebesleben darunter leiden?



