Ehepaar Monika Möltgen-Edler und Hans-Heinrich Edler
Ich hoffe, damit einen Beitrag zur Aufklärung leisten zu können und Männer, bei denen eine erektile Dysfunktion vorliegt, zu motivieren, sofort zum Facharzt zu gehen. Denn wenn der Arztbesuch hinausgezögert wird, versäumen Mann und Frau möglicherweise sehr viel gegenseitige Zuwendung und Harmonie. Und damit einen sehr wesentlichen Teil der persönlichen und gemeinsamen Lebensqualität.
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Monika Möltgen-Edler
Mein Mann war immer regelmäßig bei der Vorsorgeuntersuchung und hat dort u. a. auch seinen PSA-Wert messen lassen. Vor einem Jahr war der plötzlich stark erhöht. Die Biopsie-Untersuchung beim Urologen ergab eine positive Krebsdiagnose. Die Diagnose erfolgte am Jahrestag unseres ersten Kennenlernens, das hat es für mich noch schlimmer gemacht. Die Folgeuntersuchungen beim Urologen ergaben zusätzlich eine Prostatavergrößerung. Mein Mann bekam daraufhin ein Medikament verschrieben, das auch zu Erektionsstörungen führen konnte. Diese Nebenwirkung setzte dann auch schnell ein. Wir hatten immer ein sehr schönes, harmonisches Liebesleben geführt und ich fand es sehr traurig, dass wir das nicht mehr wie früher genießen konnten.
Zum Glück klappte es dann aber doch hin und wieder und wir fanden uns mit dieser Situation zunächst einmal ab. Allerdings hatte ich große Angst davor, dass nach der Krebsbehandlung alles vorbei sein könnte. Auch wenn die Ärzte uns sagten, dass die Risiken gering seien.



