Ehepaar Barbara und Fritz Baunoch
Nach einer OP erhielt Fritz Baunoch ein Stoma, also einen künstlichen Darmausgang. Das war der Anfang einer psychisch bedingten erektilen Dysfunktion. Seiner Frau war klar, dass dies nur eine vorübergehende Situation sein würde. So war es schließlich auch. Das aktive Engagement ihres Mannes in einer Stoma-Selbsthilfegruppe half beiden, offen mit diesem Thema umzugehen und anderen Paaren Mut zu machen.
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Fritz Baunoch
Bereits 1979 hatte ich zum ersten Mal Erektionsstörungen. Damals wurde ich wegen eines Rektumkarzinoms operiert und erhielt ein Stoma, also einen künstlichen Darmausgang. Dies führte bei mir zu einer psychisch bedingten erektilen Dysfunktion. Mit der Zeit legte sich das Problem aber wieder. Anfang der neunziger Jahre bekam ich starke Herzprobleme und musste deshalb bis zu sechs verschiedene Medikamente einnehmen. Ich merkte schon bald, dass diese Auswirkungen auf meine Potenz hatten. Auch im Beipackzettel war diese Nebenwirkung beschrieben. Ich habe deshalb auch nicht lange gezögert und bin erst zu meinen Hausarzt gegangen und dann zu einem Urologen. Es war mir sehr wichtig, in dieser Sache auch einen Facharzt zu konsultieren.



