Prof. Dr. Hartmut Porst, Hamburg
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Insbesondere Männer der Generation 50+ sind nach wie vor sehr gehemmt, was das Thema Erektionsstörungen angeht. Das Intervall zwischen der ersten Manifestation des Problems und dem Arztbesuch beträgt häufig zwei bis drei Jahre. Und selbst dann gehen viele Männer erst auf Druck der Partnerin zum Arzt. Als Arzt erleichtere ich ihnen die Situation, indem ich das Thema in der Sprechstunde direkt und konkret anspreche. Denn selbst, wenn die Männer bei mir sind, fällt es vielen von ihnen schwer offen über ihre Erektionsstörungen zu sprechen und sie kommen nicht auf den Punkt. Eine Aufklärungsinitiative mit Betroffenen bietet Identifikationspotential. Die wahren Geschichten der Teilnehmer von „Helden der Liebe“ können Betroffene sicherlich eher wachrütteln, als allgemeine Aufklärungs- und Werbeinitiativen.



