Prof. Dr. Andreas Böhle, Bad Schwartau
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Viele meiner Patienten sprechen mich inzwischen offen an, wenn sie Erektionsstörungen haben. Dies sind vor allem jüngere Männer, bei denen dieses Problem im Vordergrund steht. Bei älteren Männern, die meist auch wegen anderer Erkrankungen zu mir kommen, wird das Thema eher beiläufig am Rande erwähnt. Mir ist es generell wichtig, das Thema Erektionsstörungen aus dem bedrückenden Milieu der Erkrankungen heraus zu holen. Dann ist der Umgang damit auch leichter und das Problem für Betroffene eher zu akzeptieren. Denn Erektionsstörungen sind ja meistens Folgeerscheinungen anderer Erkrankungen oder eines bestimmten Lebensstils. An der Initiative „Helden der Liebe“ von Lilly gefällt mir besonders, dass hier Menschen ein positives Beispiel für den Umgang mit dem Problem vermitteln.



