Dr. Kornelia Hackl, München
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In meinem Berufsalltag als Urologin und Andrologin habe ich häufig mit der Problematik der Erektionsstörung zu tun. Ich erlebe täglich, wie schwer es vielen Männern fällt, über das Thema zu sprechen. Ein Großteil von ihnen hat, bevor sie zum Arzt gehen, einen langen Leidensweg hinter sich. Mitunter dauert es Jahre, bis sie sich öffnen können. Haben sie diese Hürde erst einmal genommen, sind die meisten Männer hoch motiviert, zu einer erfolgreichen Behandlung beizutragen. Nach meiner Erfahrung kann es durchaus eine Erleichterung für die Betroffenen sein, zuerst mit einem fremden Menschen, beispielsweise dem Urologen, zu sprechen. Hier scheint die Hemmschwelle nicht selten niedriger, als beim vertrauten Hausarzt zu sein. Durch meine Mitarbeit an der Aufklärungsinitiative von Lilly erhoffe ich mir zwei Dinge: Zum einen können Erektionsstörungen ein Frühsymptom für Herzkreislauferkrankungen sein und sollten deshalb sehr ernst genommen werden, zum anderen möchte ich den Betroffenen aufzeigen, dass die Erektionsstörung keine hinzunehmende Begleiterscheinung des Alters ist. Sie sollen wissen, dass es relativ viele Behandlungsmöglichkeiten, z.B. Tabletten, gibt.



