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Helden der Liebe
Aus Liebe zur Liebe.
 

Dr. Jens Friedrich, Weida

Der Umgang mit dem Thema Erektionsstörung hat sich in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die Werbeinitiativen der Pharmaindustrie gelockert. Vielen Männern fällt es dennoch schwer, über dieses Thema zu sprechen. Häufig ist es so, dass am Ende einer vertrauensvollen allgemeinen Vorsorgeuntersuchung der Patient den Mut fasst, sein Problem anzusprechen. Die Situation lockert sich dann sehr schnell. Wann immer ich Verdacht schöpfe, dass Erektionsstörungen vorliegen könnten, spreche ich die Männer in entspannter Situation direkt darauf an. Die Therapie wird von den meisten sehr gut angenommen. Probleme gibt es nur selten, z.B. wenn die Frauen nicht darüber informiert waren, und sie die Medikamente in einer ersten Reaktion ablehnen. Dann erkläre ich den Wirkmechanismus noch einmal ganz genau und rate den Männern, noch einmal in Ruhe mit ihrer Partnerin zu sprechen.

Mir ist es wichtig, dass Erektionsstörungen einen ganz normalen Stellenwert bekommen. Dazu können Initiativen wie "Helden der Liebe" von Lilly beitragen. Die Männer sollen wissen, dass sie mit ihrem Problem nicht alleine sind, sondern dass ganz viele andere Männer – jung und alt – die gleichen Sorgen haben. Wenn die Menschen leiden, muss Ihnen geholfen werden. Das können wir heute dank wirksamer Medikamente in den meisten Fällen tun.

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