Dr. Georg Göckschu, Hamburg
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Ein Gespräch zum Thema ED ist für einen Patienten immer noch mit Schamgefühl verbunden. Aber sobald man als Arzt dem Patienten den Einstieg erleichtert und ihn direkt auf dieses Thema anspricht, dann nimmt der Patient dies sehr dankend an und redet gleich über seine Probleme.
Man muss den Patienten die Tür öffnen, damit sie ihre Probleme bzgl. Erektiler Dysfunktion dem Arzt offenbaren.
Eine Initiative wie Helden der Liebe kann meines Erachtens noch viel dazu beitragen, die Hemmschwelle zu überwinden. Das Thema gehört sowohl in die Wartezimmer der Ärzte, als auch direkt in die Öffentlichkeit. Es handelt sich hier um ein natürliches Grundbedürfnis eines jeden Menschen und man sollte darüber öffentlich sprechen.
Bedingt durch meine Innenstadtlage habe ich sehr viele jüngere Patienten, die unter Stress und Leistungsdruck stehen und vordergründig eine psychogene erektile Dysfunktion haben. Auch die Frau hat ein Schamgefühl und nicht viele trauen sich mit ihrem Mann in das Sprechzimmer zu kommen. Auch bei diesen sollte das Tabu gebrochen werden.
Ich stehe hinter der Initiative Helden der Liebe weil es auch eine Unterstützung für alle Urologen ist. Es ist ja in unserem Interesse, dass die Patienten aufgeklärt werden, ihre Hemmungen ablegen und sich den Rat eines kompetenten, fachmännischen Experten holen, der dann eine Diagnose stellen kann.



